Erstellt am 10.03.2026, 17:31
Ein Handy-Verstoß kostet 2026 nicht nur 100 Euro, sondern bringt auch einen Punkt in Flensburg ein. Doch Vorsicht: Nicht bei jedem Bußgeldbescheid ist die Beweisführung auch rechtlich korrekt.
Wurden Sie mit dem Telefon am Ohr oder in der Hand geblitzt? Lassen Sie jetzt prüfen, ob die Beweislage für ein Bußgeld wirklich ausreicht. Unsere Blitzer-Experten beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich
Zum Blitzer-CheckNach § 23 Abs. 1a StVO ist die Nutzung elektronischer Geräte am Steuer streng limitiert. Wer das Gerät gleich benutzt und dabei aufnimmt oder hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Doch die Rechtsprechung zeigt: Das bloße Halten ohne aktive Nutzung ist oft eine rechtliche Grauzone und ein Blitzerfoto mit Handy in der Hand kann als Beweis angreifbar sein.
Ein Handy-Verstoß ist kein Kavaliersdelikt. Besonders bei Gefährdung oder Sachbeschädigung zieht die Behörde sofort die Reißleine. Der Bußgeldkatalog für Handy am Steuer sieht unter anderem folgende Strafen vor:
| Verstoß |
|
Punkte | Fahrverbot | Einspruch |
|---|---|---|---|---|
| Handy am Steuer | 100 € | 1 | - | Kostenlos prüfen |
| ... mit Gefährdung | 150 € | 2 | 1 Monat | Kostenlos prüfen |
| ... mit Sachbeschädigung | 200 € | 2 | 1 Monat | Kostenlos prüfen |
| Als Fahrradfahrer | 55 € | - | - | Kostenlos prüfen |
| Blitzer-App benutzt | 75 € | 1 | - | Kostenlos prüfen |
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* Bitte beachten Sie: Die Gebühren eines Bußgeldbescheides betragen 25 € bzw. max. 5% des Bußgeldbetrages. Dazu kommen noch Auslagen in Höhe von 3,50 € für den Postversand. Diese werden beim Aktivieren der Checkbox mit berücksichtigt. |
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Die Technik schreitet schneller voran als das Gesetz. Das OLG Karlsruhe bestätigte etwa ein Fahrverbot für einen Tesla-Fahrer, der lediglich das Scheibenwischer-Intervall über den Touchscreen verstellen wollte – der Blick auf das Menü war dem Gericht zu lang. Auch das OLG Köln (Az. 1 ORbs 139/25) urteilte aktuell: Wer an einer E-Zigarette mit Display die Dampf-Stärke verstellt, nutzt ein elektronisches Gerät und wird wie ein Handy-Sünder bestraft.
Viele Bußgeldstellen gehen davon aus, dass ein Handy in der Hand automatisch dessen Nutzung beweist. Doch das ist rechtlich falsch. Ein Einspruch ist besonders aussichtsreich, wenn:
Handy-Verstöße sind 2026 ein Fokus der Verkehrsüberwachung. Doch die Beweiswürdigung der Gerichte ist strenger, als viele Bußgeldstellen wahrhaben wollen. Wer innerhalb der Frist mit einem Einspruch die Beweisführung widerlegen kann, hat gute Chancen, eine Strafe zu vermeiden.
Informieren Sie sich über die aktuellen Strafen bei einer Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit.
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Diese Strafen drohen bei der Nutzung elektronischer Geräte am Steuer.
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